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Wolfenbüttel - Endlich zuhause!
Bürgerservice: Trausaal des Standesamtes

Die Geburt

Mutter mit Baby
© Angelika Bentin - Fotolia.com

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Die erste amtliche Registrierung des Neugeborenen erfolgt im Standesamt. Das Krankenhaus meldet die Geburt innerhalb einer Woche hier an. Bei einer Hausgeburt übernimmt dies die Hebamme oder der Vater selbst.

Nach einigen Tagen können Sie dann die gebührenpflichtigen Abstammungsurkunden und weitere gebührenfreie Bescheinigungen für die verschiedenen Anträge (Kindergeld, Erziehungsgeld, Mutterschaftshilfe) abholen. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, kann die Vaterschaftsanerkennung im Standesamt kostenfrei beurkundet werden. Dies ist auch schon vor der Geburt des Kindes möglich.

Ob es nun ein ganz ausgefallener Name sein soll oder nur die Schreibweise unklar ist - auf der Suche nach dem richtigen Vornamen für Ihr Kind ist Ihnen das Standesamt gern behilflich, denn die Auswahl aus rund 60.000 Vornamen fällt manchmal schwer.

Anmeldung und Geburtsurkunde

Jede Geburt muss beim Standesamt angemeldet und beurkundet werden. Wer diese Aufgabe übernimmt und welche Unterlagen für die Beurkundung erforderlich sind, können Sie hier nachlesen. Die folgenden Ansprechpartner sind Ihnen dabei gerne behilflich und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung:  

Vaterschaftsanerkennung

Auch wenn die Eltern nicht verheiratet sind, kann der Vater von Anfang an in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen werden. Hierfür müssen beide Elternteile persönlich beim Standesamt vorsprechen. Die folgenden Ansprechpartner sind Ihnen dabei gerne behilflich und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung:   

Krankenkasse Anmeldung

Ihr Kind wird in der Regel bei der jeweils gültigen Krankenkasse der Eltern bzw. der Mutter oder des Vaters mit angemeldet. Diese Anmeldung müssen Sie selbst durchführen. Hierzu benötigen Sie eine Geburtsurkunde Ihres Kindes.

Lohnsteuerkarte Änderung

Sie können Ihr Kind in Ihre Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Die folgenden Ansprechpartner sind Ihnen dabei gerne behilflich und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung:

Kindergeldantrag

Kindergeldanträge werden bei Ihrer zuständigen Familienkasse gestellt. Diese Familienkasse ist auch Ihr Ansprechpartner, wenn Sie mit einer Entscheidung nicht einverstanden sind. Bei schriftlichen Bescheiden beachten Sie unbedingt die Rechtsbehelfsbelehrung. Familienkassen gibt es bei 180 Arbeitsämtern. Für Angehörige des öffentlichen Dienstes ist in vielen Fällen die Besoldungs-/Vergütungsstelle zugleich Familienkasse. Detailierte Informationen (Merkblätter und Vordrucke) erhalten Sie beim Bundesamt für Finanzen: www.bzst.bund.de .

Elterngeldantrag

  • Was ist das Elterngeld?
    Für Geburten ab 1. Januar 2007 tritt das Elterngeld an die Stelle des bisherigen Erziehungsgeldes. Es ersetzt 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden monatlichen Erwerbseinkommens bis maximal 1.800 Euro und beträgt auch für nicht erwerbstätige Elternteile mindestens 300 Euro. Für Geringverdiener, Mehrkindfamilien und Familien mit Zwillingen oder Drillingen wird das Elterngeld erhöht. Bei Kindern, die vor dem 1. Januar 2007 geboren werden, kann wie bisher Erziehungsgeld bezogen werden.
  • Wer bekommt das Elterngeld?
    Das Elterngeld erreicht alle Eltern, die sich Zeit für ihr Neugeborenes nehmen und auf Einkommen verzichten. Teilzeittätigkeit neben dem Elterngeld bis zu 30 Stunden in der Woche ist möglich. Das Elterngeld wird an Vater und Mutter für maximal 14 Monate gezahlt, beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann höchstens zwölf Monate allein nehmen, zwei weitere Monate sind als Option für den anderen Partner reserviert. Das heißt: Zwölf Monate Elterngeld gibt es immer, wenn sich Eltern Zeit für die Betreuung ihres Kindes nehmen.

Mehr Informationen zu staatlichen Leistungen für Familien finden Sie auf www.familien-wegweiser.de .

Elterngeld

Informationen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Kinderpassantrag

Bei Reisen in das Ausland müssen sich beim Grenzübertritt auch Kinder ausweisen. Dafür kommen bei deutschen Kindern ein Kinderreisepass oder ein eigener Reisepass in Betracht. Es ist auch möglich, für Kinder einen Personalausweis (z. B. für Reisen innerhalb der EU) zu beantragen.

Der Kinderreisepass ersetzt den bisherigen Kinderausweis. Dieser wird seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt bzw. verlängert. Der Vorteil des Kinderreisepasses liegt darin, dass er fälschungssicherer ist, was eine höhere Akzeptanz in anderen Ländern erwarten lässt. Ein Kinderreisepass wird für Minderjährige bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt und muss unabhängig vom Alter des Kindes ein Lichtbild enthalten. Der Kinderreisepass ist sechs Jahre gültig, längstens jedoch bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Seit 1. November 2007 können Kinder nicht mehr in den Reisepass ihrer Eltern eingetragen werden.

Der Kinderreisepass kann bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres verlängert werden. Er ist in diesem Zusammenhang mit einem aktuellen Lichtbild zu versehen. Der Verlust des Kinderpasses muss unverzüglich angezeigt werden.

Unterhalt

Unter Unterhalt versteht man Leistungen zur Sicherstellung des Lebensbedarfs einer Person. Die Verpflichtung, Unterhalt zu leisten, kann sich aus einer vertraglichen Vereinbarung oder kraft Gesetzes ergeben. Letzteres ist der häufigste Fall.

Unterhaltsvorschuss

Wellcome - praktische Hilfe nach der Geburt

Das Baby ist da, die Freude ist riesig - und nichts geht mehr. Gut, wenn Freunde und Familie helfen, den ersten Babystress zu bewältigen. Wer keine Hilfe hat, bekommt sie von "wellcome".

"Wellcome" ist ein Ehrenamtsprojekt der Evangelischen Familienbildungsstätte und unterstützt junge Mütter oder Familien nach der Geburt eines Kindes. Wie ein guter Engel kommt die ehrenamtliche "wellcome"-Mitarbeiterin der Familie zur Hilfe. Sie wacht über den Schlaf des Babys, während die Mutter in Ruhe duscht oder isst. Sie geht mit dem Geschwisterkind zum Spielplatz oder begleitet die Zwillingsmutter zum Kinderarzt. Sie hilft ganz praktisch , hört zu und gibt der Mutter Sicherheit. Die Unterstützung durch "wellcome" findet nach Absprache ca. einmal pro Woche zeitlich begrenzt im ersten Lebensjahr des Kindes statt.

Es wird eine geringe Gebühr von maximal 5 Euro oder weniger pro Stunde erhoben, die sich an den finanziellen Möglichkeiten der Familie orientiert. Am Geld scheitert die Hilfe nicht. Sie wünschen Unterstützung durch "wellcome" oder möchten "wellcome" mit ehrenamtlicher Mitarbeit unterstützen?

Evang. Familien-Bildungsstätte
wellcome-Koordinatorin: Sandra Comprix
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1 a
38300 Wolfenbüttel

Taufe

Die Taufe ist die gottesdienstliche Feier, die die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche begründet. Sie geschieht durch Eintauchen oder Übergießen mit Wasser und die Anrufung des dreieinigen Gottes über dem Täufling gemäß dem Auftrag Jesu (Matth. 28,19f): "Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe."

Kirchen in Wolfenbüttel

Taufpate

Taufpate ist ein Ehrenamt der christlichen Kirchen. Der Taufpate begleitet den Täufling bei der Taufe und ist Zeuge der Sakramentsspendung. Sein Name wird im Kirchenbuch vermerkt. Eine Patenschaft beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Begleitung bei der Taufe. Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Täuflings zu begleiten und die Eltern zu unterstützen. In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind.

Voraussetzungen für die Funktion des Taufpaten:

  • Der Taufpate muss selbst getauft und Kirchenmitglied sein. Mindestens einer (in besonderen Fällen mind. zwei) der Taufpaten muss die Konfession des Täuflings haben.
  • Evangelische Paten müssen konfirmiert, katholische sollen gefirmt und mindestens 16 Jahre alt sein. Der Diözesanbischof (kath.) kann ein anderes Mindestalter festlegen. Im Einzelfall kann der Pfarrer (kath.) oder der Taufspender auch jüngere Paten zulassen. Ein Pate sollte alle Voraussetzungen erfüllen.
  • Ein Christ, der einer nichtkatholischen Gemeinschaft angehört, kann bei einer katholischen Taufe nicht Pate sein. Zusammen mit einem katholischen Paten kann er Taufzeuge sein.
  • Das Patenamt kann weder zurückgenommen noch abgegeben werden. "Es erlischt jedoch, wenn die Patin oder der Pate die Zulassung zum Abendmahl verliert, insbesondere bei einem Austritt aus der Kirche." (Art. 16 Abs. 5 der Ordnung des Kirchlichen Lebens der EKU).

Ehrenpatenschaft

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Ist der Antrag für das Kind unterblieben, kann er auch für ein später geborenes Kind der Familie gestellt werden. Die Ehrenpatenschaft wird in einer Familie nur einmal übernommen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. Das Patenkind muss Deutsche(r) im Sinne des Art. 116 Abs. 1 GG sein.

Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Übernahme der Ehrenpatenschaft die besondere fürsorgende Verpflichtung unseres Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familie und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Außerdem soll auf die Probleme kinderreicher Familien aufmerksam gemacht werden, wie zum Beispiel angemessene Wohnraumversorgung, und die Städte und Gemeinden sollen zur Unterstützung und Hilfeleistung veranlasst werden. Damit soll die Übernahme der Ehrenpatenschaft mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

Die Anträge auf Übernahme der Ehrenpatenschaft sind dem Bundespräsidialamt über die örtlich zuständige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung zuzuleiten. Der Bundespräsident stellt nach Prüfung der Voraussetzungen eine Urkunde über die Annahme der Ehrenpatenschaft aus und lässt diese mit einem Patengeschenk (z Zt. 500 Euro) den Eltern von einem Repräsentanten der Stadt oder Gemeinde aushändigen. Insgesamt wurden seit 1949 etwa 72.000 Ehrenpatenschaften übernommen.

Quelle: www.bundespraesident.de

Weitere Informationen

Hilfsangebote für Familien und Schwangere [PDF: 840 KB]

Flyer Krisen rund um die Geburt [PDF: 372 KB]

Kontakt

Stadt Wolfenbüttel

Bürgeramt
Stadtmarkt 3-6
D-38300 Wolfenbüttel

Telefon: 05331 86-555
FAX: 05331 86 -7777
Buergeramt@
Wolfenbuettel.de

Film "Wolfenbüttel - Endlich zuhause!"

https://youtu.be/ALyVOipPAVg
© Stadt Wolfenbüttel 

Klicken Sie auf das Bild, um den Film zu starten. Weitere Infos 

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